Mehrwertsteuerrechner · Rechnung

Pflichtangaben auf der Rechnung

§ 14 UStG und die Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung sagen, wann ein Beleg eine Rechnung ist und was darauf stehen muss. Ohne diese Angaben ist der Vorsteuerabzug beim Empfänger gefährdet, auch wenn der Preis stimmt.

Normale Rechnung

Kleinbetragsrechnung

Bis 250 € brutto genügen Name und Anschrift des Leistenden, Ausstellungsdatum, Menge und Art, Entgelt und Steuerbetrag in einer Summe sowie der Steuersatz. Name des Empfängers und eine eigene Steuernummer sind dann nicht erforderlich. Den Bruttobetrag in Netto und Steuer zerlegt der Mehrwertsteuerrechner über „Brutto → Netto“.

Kleinunternehmer und Differenzbesteuerung

Kleinunternehmer setzen keinen Steuerbetrag an und weisen auf die Steuerbefreiung nach § 19 UStG hin. Bei der Differenzbesteuerung wird die Steuer nicht offen ausgewiesen, dafür der Hinweis auf die Sonderregelung. Ein falscher Steuerausweis führt zur Steuerschuld nach § 14c UStG, auch wenn der Umsatz eigentlich steuerfrei gewesen wäre.

E-Rechnung im Inland

Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmer eine elektronische Rechnung empfangen können. Ausstellen müssen größere Unternehmen sie ab dem 1. Januar 2027, wenn der Vorjahresumsatz über 800.000 € lag, die übrigen ab dem 1. Januar 2028. Ein PDF ist in der Übergangszeit noch eine sonstige Rechnung, keine E-Rechnung. Der europäische Fahrplan dazu steht bei ViDA.

Quellen und Stand

Zuletzt auf diesen Seiten geprüft: 24. Oktober 2026.